Schlagwort-Archive: Programmbeschwerde

SWR Fake News – Polizistenmord durch einen Schwarzen: „Und irgendwie hat sich ein Schuss gelöst“

Am 8. Mai 2017 wurde im SWR3 in einer „Verkündigungssendung“ der evangelischen Kirche mit dem Titel „Jack Johnson“ eine Falschinformation verbreitet. Bei dem Mord an einem Polizisten hätte sich aus der Waffe von Jack Johnson irgendwie „ein Schuss gelöst“. Für diese Information, die wie ein Fakt dargestellt wird, gibt es keinen Beleg. Meine diesbezügliche Programmbeschwerde wurde mit einer kuriosen Begründung zurückgewiesen: Die subjektive Darstellung des verurteilten Mörders hätte man redaktionell nicht überprüfen können.

Die offizielle Stellungnahme lässt außerdem tief blicken: Man mischt sich seitens der Kirche in komplexe gesellschaftliche Themen ein und befasst sich mit „statistischen Indizien“, die angeblich auf Rassismus hinweisen. Sind Theologen hierfür eigentlich qualifiziert? Und was hat das noch mit „Verkündigung“ zu tun? Liegt vielleicht sogar ein Missbrauch von Kirchengeldern oder Sendezeiten vor?

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Der falsche Flüchtlings-Begriff der tagesschau – Absicht?

In Artikeln über afrikanische Migranten wird von der tagesschau immer wieder pauschal der Begriff „Flüchtling” gebraucht. Schlagzeilen wie „Hunderte Flüchtlinge stürmen Ceuta” erwecken den falschen Eindruck, dass es sich bei den Migranten tatsächlich um Flüchtlinge handelt. Natürlich kann jedoch niemand im Vorhinein wissen, welche Motivation die Migranten haben. Die tagesschau nimmt diese Einordnung allerdings ohne faktische Grundlage vorweg – und auf diesbezügliche Programmbeschwerden reagiert man ausweichend. Es muss die Frage gestellt werden, ob die öffentliche Meinung in Deutschland von der tagesschau absichtlich manipuliert werden soll.

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