Schlagwort-Archive: Doppelmoral

Der Kalergi-Plan | Das Judentum als “geistige Führerrasse Europas”

In der rechten Filterblase stößt man immer wieder auf die Verschwörungstheorie vom sogenannten “Kalergi-Plan”. Kurz gefasst wird die folgende Behauptung aufgestellt: Richard Coudenhove-Kalergi, einer der prominenten Vordenker und Wegbereiter der Europäischen Union, hätte in seinem Buch Praktischer Idealismus (1925) die Durchmischung der europäischen Völker geplant.

Ich bin der Sache mal auf den Grund gegangen. Fazit: Einen eindeutigen Plan zur Vermischung der Völker konnte ich in dem Buch nicht finden. Allerdings bin ich auf eine Vielzahl von eindeutig rassistischen Aussagen gestoßen: Kalergi hat in seinem Werk die Juden aus Gründen rassischer Überlegenheit sinngemäß zu Herrenmenschen erklärt. Das pan-europäische Establishment scheint sich an diesem Rassismus kurioserweise nicht sonderlich zu stören, wie eine Anfrage meinerseits ergeben hat.

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Die mediale Übermacht der Linken

Zu einem Standardargument der „Rechtspopulisten“ gehört die angeblich unfaire Behandlung durch eine überwiegend links eingestellte Presse. Insbesondere Donald Trump ist für seine Schimpftiraden auf die Medien bekannt. Auch in Deutschland wird die Presse von rechts scharf kritisiert und regelmäßig mit Parolen wie “Lügenpresse” bedacht.

Was ist an dem Vorwurf dran? Sind die Journalisten tatsächlich eher dem linken Spektrum zuzuordnen?

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Linke Doppelmoral: “Gute” und “böse” Einzelfall-Karten

Gerade ist in der ZEIT der Artikel “Gegen das Wegsehen” von Alexander Krex erschienen. Es geht um eine Karte von Los Angeles, auf der die Todes-Opfer von alltäglicher Gewalt dargestellt sind. Die Getöteten sind überwiegend Schwarze und Latinos, und die Ursache der vielen Morde wird unter anderem in den liberalen Waffengesetzen der USA gesehen. Es passt also auf den ersten Blick alles perfekt ins linke Narrativ. Über das Projekt wird daher wohlwollend berichtet.

Systematisch verschwiegen wird jedoch, dass auch die übergroße Mehrheit der Täter Schwarze und Latinos sind. Diese Information passt nicht mehr in die linksliberale Weltanschauung und wird daher unter den Teppich gekehrt. Darauf aufmerksam zu machen gilt als “Stimmungsmache”, als Schüren von Vorurteilen gegen Minderheiten. Einzelfall-Sammlungen zu Ausländerkriminalität werden daher auf das Schärfste kritisiert, auch und besonders in Deutschland.

Das ist jedoch nichts weiter als ein Beweis für die Doppelmoral und den tief sitzenden Auto-Rassismus dieser Journalisten.

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