Archiv der Kategorie: Medienkritik

rbb: Wahlmanipulation mittels Fake News zu Migrantenkriminalität (?)

Am 08.09.2017, also wenige Wochen vor der Bundestagswahl 2017, wurde auf tagesschau.de ein Video-Beitrag der Reihe “#kurzerklärt” zur Kriminalität von Zuwanderern veröffentlicht, den ich persönlich als Fake News einschätze. Der Beitrag trägt nämlich den vielversprechenden Titel “Was sagt die Kriminalstatistik wirklich aus?”, jedoch wird darin wörtlich behauptet: “Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt: Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche.” Diese Aussage ist objektiv und nachweisbar falsch bzw. unhaltbar, denn die polizeiliche Kriminalstatistik “zeigt” – wenn überhaupt – das genaue Gegenteil, nämlich dass Zuwanderer deutlich krimineller sind als die einheimisch-deutsche Vergleichsgruppe. Der Fall wirft erneut ein schlechtes Licht auf die Machenschaften der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten – in diesem Fall den rbb.

Inzwischen liegt mir immerhin eine Stellungnahme der verantwortlichen Redaktionsleiterin – Esther Neumeier – vor.

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Die mediale Übermacht der Linken

Zu einem Standardargument der „Rechtspopulisten“ gehört die angeblich unfaire Behandlung durch eine überwiegend links eingestellte Presse. Insbesondere Donald Trump ist für seine Schimpftiraden auf die Medien bekannt. Auch in Deutschland wird die Presse von rechts scharf kritisiert und regelmäßig mit Parolen wie “Lügenpresse” bedacht.

Was ist an dem Vorwurf dran? Sind die Journalisten tatsächlich eher dem linken Spektrum zuzuordnen?

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NDR-Rundfunkrat verteidigt Fake News zu afrikanischen Migranten

Kürzlich wurden zwei meiner Programmbeschwerden zur falschen Verwendung des Flüchtlings-Begriffs vom NDR-Rundfunkrat abgewiesen. In diesem Fall gehe ich soweit zu sagen, dass der NDR-Rundfunkrat wohl in voller Absicht Fake News aus seinem Hause verteidigt bzw. unterstützt.

Denn die Sachlage ist eindeutig: Der stellvertretende Chef-Redakteur von ARD-aktuell – Marcus Bornheim – hatte in seiner ersten Stellungnahme selbst zugegeben, dass die meisten afrikanischen Migranten, die von der tagesschau als ‘Flüchtlinge’ bezeichnet werden, gar keine Chance auf Anerkennung als Flüchtlinge haben, sondern vielmehr auf ein besseres Leben in Europa hoffen. Vor diesem Hintergrund macht es keinen Sinn, die afrikanischen Migranten als ‘Flüchtlinge’ zu bezeichnen. Im Prinzip handelt es sich um ein indirektes Schuldeingeständnis.

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